Weiterführendes zum Thema KÖRPERBEWUßTSEIN

Informationen, Übungen, Literaturhinweise und Links

* Achtung Wunder!
* Siesta, Mittagsschlaf & Nickerchen
* Sie lachen sich krank? Falsch Sie lachen sich gesund !
* Herzklopfen
* Literaturempfehlungen
Körper
Kat.Nr. 157134-2
ISNB-Nr. 3-8291-9011-5


Achtung Wunder!

Unser Körper ist ein Wunder! Ein Wunder der Technik, der Elektronik, der Biologie und der Statik, der Chemie und der Physik! Faszinierend, wie er sich ständig erneuert, ohne daß wir es bemerken:

Unsere Haut wird einmal im Monat erneuert, die Leber alle sechs Wochen, die Magenschleimhaut regeneriert sich in nur fünf Tagen und selbst unsere Knochen, Inbegriff der Festigkeit, werden alle drei Monate komplett ausgetauscht. In nur einem Jahr werden 98% unserer Atome ersetzt - ohne daß wir unsere Form verlieren.

Denken heißt Gehirnchemie ausüben Dabei ist unser Körper nicht allein. Er ist eng mit unserem Kopf und unseren Gedanken verbunden. Denken heißt Gehirnchemie ausüben - und wenn wir unsere Aufmerksamkeit bewußt auf bestimmte Körperteile richten, können wir mit ihnen Kontakt aufnehmen, sie von innen her stärken und streicheln.

Die moderne Medizin erkennt langsam, welches Potential in dem Wechselspiel zwischen Geist und Körper steckt und welche Mechanismen dieser Kommunikation zugrunde liegen. Aber auch wenn wir nichts über die komplexen Vorgänge wissen - nutzen können wir sie bereits heute. So wie bei der nächsten Übung ...

Siesta, Mittagsschlaf & Nickerchen
Halten Sie sofort nach einem Sofa Ausschau, wenn Sie diese Zeilen lesen (besonders zwischen 14 und 16 Uhr)! Schlafforscher fanden heraus, daß ein Nickerchen um diese Zeit noch erholsamer wirkt, als der Nachtschlaf. Testschlummerer im Schlaflabor des Max-Planck-Instituts in München lieferten eindeutige Daten aus der Tiefe ihres Schlafkörpers: stabile Delta-Wellen auf dem EEG, das heißt gesunder Tiefschlaf. Anschließend waren die Leute fitter und konzentrierter als die Kollegen von der siestalosen Gähn-und-Kaffee-Trinker Fraktion.

Tatsächlich steigt unsere Körpertemperatur zwischen 14 und 16 Uhr an, der Mensch läuft heiß und wird schlapp. Kein Wunder, daß dann die Unfallstatistik den größten Knick nach oben aufweist. Südländische Lebensart und moderne Wissenschaft sind sich einig: Ein Nickerchen sorgt für geistige und körperliche Erfrischung, das Unfallrisiko bei Menschen mit hohem Anspannungsdruck läßt sich eindeutig senken.

Kommt jetzt die Siesta-Pflicht für die innerbetriebliche Sicherheit und zur Kreativitätssteigerung der Mitarbeiter? Was jedem stramm denkenden Chef wie der blanke Hohn vorkommen mag, macht physiologisch durchaus Sinn. Die Zukunft gehört der Runderneuerung durch Mini-Meditation. Wo war nochmal Ihr Sofa?

Sie lachen sich krank?
Falsch, Sie lachen sich gesund!

Das belegt die sich immer mehr durchsetzende Lehre vom Glück, auch Happyologie genannt. Das ist kein Witz, sondern Wissenschaft. (Wobei das Wort "Witz" tatsächlich von Wissen kommt, bzw. umgekehrt). Eigentlich komisch, daß es in unseren Praxen meist so unlustig zugeht. Happyologen hingegen sagen: die beste Voraussetzung für Erfolg ist schallendes Gelächter. Und so beschäftigen sich mehr Psychologen und Mediziner intensiv mit Fragen des Glückes und der Fröhlichkeit.

Amerikanische Forscher fanden heraus, daß Optimismus bei Herzkrankheiten hilft, und der US-Wissenschaftler Peter Derks fand heraus, daß Lachen, jenes körperlich-geistige Gesamtschütteln, das wir unter dem Fachbegriff "Ha-Ha" kennen, nicht nur das Gehirn und die Durchblutung aktiviert, sondern auch die Kreativität steigert sowie die Fähigkeit, komplexe Probleme elegant zu lösen.

Dabei ist ein aktiviertes Zwerchfell soooo gesund: es senkt den Blutdruck, macht Herzschlag, Muskeltonus und Kreislauf fit. 20 Sekunden Lachen (so Stanford-Professor William Fry) sind gleichzusetzen mit 5 Minuten Rudertraining - nur eben lustiger. Und die Heidelberger Gesellschaft für biologische Krebsabwehr befindet:

Eine Minute Lachen ersetzt
45 Minuten Entspannungstraining.
Happyologe Ed Diener konnte belegen, das uns häufige, kurze Glücksmomente weitaus glücklicher machen, als intensive und seltene Gipfelerfahrungen. Also: Wer glücklich ist, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, er wirkt auch auf andere anziehend, erfolgreich und schön. Weniger schön dagegen die Statistik von Joan Coggin, Ärztin und Herzspezialistin aus Kalifornien: Kinder lachen durchschnittlich 400 mal am Tag, Erwachsene nur noch 15 Mal. Um aufzuholen, empfiehlt sie, nicht auf das Glück zu warten, sondern es zu verursachen!

Und für alle, die es genau wissen wollen, hat Barry Kaufman die sechs Grundsätze der Happyologie zusammengefasst.

Der Sechs-Punkte-Plan zum Glück:
1. Erhebe Glück zu Deiner ersten Priorität
2. Identifiziere Dich mit dem Glück
3. Urteile nicht und lass die Dinge laufen
4. Sei immer voll präsent
5. Sei dankbar
6. Entscheide Dich, glücklich zu sein

Herzklopfen
Es ist bekannt, daß Herzschlag und Atmung leicht von Musik beeinflusst werden. Darüberhinaus gibt es neuere Untersuchungen, die einen größere Bogen schlagen und die alte Wissenschaft der Harmonik neu interpretierten und miteinbeziehen - mit faszinierenden Einsichten!

Zu den Pionieren gehört das "Institute of HeartMath", das mit seinen wissenschaftlich fundierten Entdeckungen selbst den Nobelpreisträger Karl Pribram überraschte. Das Institut wies in einer Reihe von EKG-Spektralanalysen harmonikale Skalen nach, die teils an musikalische Akkorde erinnern, teils einen goldenen Schnitt aufweisen - immer dann, wenn das Herz in liebevollen Gedanken schwingt. Die vier zentralen Thesen des IHM:

1. These: Kohärenz & harmonikaler Herzschlag
In einem Zustand der Liebe schlägt das Herz "meßbar musikalisch" - ein Zustand, den die Winter als "phasenkohärente harmonische Resonanz" bezeichnet. In der Fast-Fourier-Analyse zeigt sich die Herz-Resonanz im harmonikalen Gefüge des Goldenen Schnittes von 1,618 Hz. Dan Winter: "Im intimsten Moment, in einem Bewußtsein der Liebe und des Mitgefühls, tauchen im EKG deutlich phi-Proportionen auf. Harmonikale Proportionen!"

2. These: Immunsystem
Die Fähigkeit, die Geometrie des eigenen Gefühlslebens selbst zu orchestrieren, stellt in den Augen der Autoren " möglicherweise an sich schon die effektivste Gebrauchsanweisung zur Selbstverwandlung" dar. Darüberhinaus legen ihre Studien nahe, "daß ein Herbeiführen von Kohärenz in der Herzresonanz nachweisbar einen direkten Zugang zum Immunsystem darstellt." In anderen Worten: Das Herz kommuniziert mit dem Immunsys-tem, wenn die Person einen liebenden Zustand erreicht. Dies geschieht unter anderem "über die akustische Resonanz, die sich zwischen Herz und Thymusdrüse aufbaut".

3. These: Herz und DNS
Kohärente Schallwellen-Resonanz kann ein bestimmtes elektrisches Feld aktivieren, das "sich an den biochemisch aktiven Stellen der DNS etablieret, die es dann entsprechend strukturiert. So findet eine äußerst effektive Programmierung der Gene auf hohem Niveau statt". Als Beleg zitiert Dan Winter "die wissenschaftlichen Bemühungen von Dr. Glen Rein. Er hat nachgewiesen, daß Menschen, die jene kohärenten Frequenzen in den elektromegnetischen Feldern des Herzens erzeugen, in der Lage sind, bewußt und wiederholbar den Konformationszustand (das Auf- und Abwickeln der Strang-Windungen) in Lösung vorliegender DNS zu verändern".

4. These: EKG und ELF
Schwingt das Herz im armonikalen Gefüge des Goldenen Schnittes, liegen die vorherrschenden Werte bei 8 Hertz. Dies entspricht der magnetischen Resonanz der Erde, nach ihrem Entdecker 'Schumann-Resonanz' genannt. Die Schlußfolgerung liegt nahe, daß der Einfluß dieses Feldes beim Herzen einen Entrainment-Effekt in Gang setzt und daß sich "das Herz im Zustand der größtmöglichen emotionalen Harmonie auf das planetare Magnetfeld einstimmt".

Dan Winter: "Das Datenmaterial war aufregend genug, um viele Wissenschaftler an einer Mitarbeit an dem Projekt zu interessieren. Sie alle lernten bald, wie der Herzschlag neu und emotional interpretiert werden kann - unter ihnen der Nestor des Biofeedback, Joe Kamiya, der Holographie- und Gehirnexperte Karl Pribram, der Quantenbiologe Glen Rein und der Schmerzspezialist und Mitarbeiter des Monroe Institute Dr. Ed Wilson."

Mehr über die Arbeiten des IMH (Institute of HeartMath) finden Sie im Internet.

Literaturempfehlungen

* Ernest Rossi, Die 20 Minuten Pause, Junfermann Verlag
* Deepak Chopra, Die Körperzeit, Knaur TB, Alternativ Heilen
* Serge Kahili King, Kahuna Healing, Verlag Alf Lüchow
* Arthur T. Winfree, Biologische Uhren, Zeitstrukturen des Lebendigen
Spektrum der Wissenschaft


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